Der „S-Link“ lebt
Alle Maßnahmen, ob Buslinien oder Neutorsperre, verlangen die Lokalbahnverlängerung als einzige machbare Alternative zum Stau ...
Immer wieder wird der „S-Link“ in den Medien zitiert, aber als „abgelehnt“ beschrieben. Nun werden Bürgerbefragungen generell abgelehnt, was auch der Bericht des Verfassungsgerichtshofes bestätigt hat. Besonders, wenn fast die Hälfte dafür gestimmt hat (46,8%) und trotzdem abgelehnt wurde. Nun geht es aber nicht darum, was die Bevölkerung will, sonders, was braucht sie, nämlich möglichst wenig Stau in Stadt und Umland.
Alle Maßnahmen, ob Buslinien oder Neutorsperre, verlangen die Lokalbahnverlängerung als einzige machbare Alternative zum Stau. Die Bürgerbefragung hat zum Phänomen geführt, dass mehr Autos auf die Straßen gekommen sind, als vorher, weil die Bürger wissen, dass es keine ausreichenden Maßnahmen für den öffentlichen Verkehr geben wird. Der Verkehrsraum Salzburg umfasst nicht nur die Stadt, sondern auch den Flachgau, den Tennengau, das angrenzende Bayern und angrenzendes Oberösterreich. Dort wohnen dzt. (Zählung 2022) 2.174.077 Einwohner, was ein Zuwachs von einer halben Million gegenüber von 2012 ist. Mit diesem Zuwachs stieg auch der Verkehr, aber nicht der öffentliche Verkehr. Nach der Bürgerbefragung stieg die Anzahl der Autos in Stadt und Umland nochmals merkbar an. Diese Entwicklung ist derzeit ungebremst.
Um eine Veränderung des Modal Split (Verkehrsmittelanteil) von dzt. 12,3% für den ÖPNV auf 30% zu bringen, sind Verlagerungen von 50.000 Pkw-Fahrten pro Tag notwendig. Das ist nicht zu erzielen, wenn man nur die Buslinien 17 und 18 zusammenlegt, oder eine Expressbus-Linie von Salzburg nach Hallein installiert, die selbst im Stau steht.
Es geht nur mit der Lokalbahnverlängerung durch die Stadt Richtung Königssee, auch ohne Bürgerbefragung. Das Projekt „S-Link“ muß wieder belebt und gebaut werden, ohne „Wenn und Aber“. Die Lokalbahnverlängerung unterirdisch durch die Stadt Salzburg lebt.
Presseaussendung: Verein "Die Rote Elektrische"
Anmerkung:
Wo bleibt der Plan-B ? Die aktuellesten Unterlagen der Stadt Salzburg zum Thema Verkehr bestätigen, dass 50.000 PKW verlagert werden müssen. Welcher der bisher angedeuteten Plan-B´s kann diese Kapazitäten aufweisen, außer die unterirdischen Lokalbahnverlängerung ?
Plan-B für Salzburg ?
Hier ist die satirische Alternative zum S-LINK Salzburg, die wir „Plan B“ nennen möchten: Plan B: Deine kreative Verkehrs-Innovation für Salzburg
Metros Cut Car Use In European Cities – Trams Fall Short
People drive significantly less in European cities with a metro system than in cities that only have trams or no rail-based public transport at all.