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Region
AT323 Salzburg und Umgebung
Branche
Salzburger Verkehrsverbund (SVV) | Salzburg Verkehr
|
Radverleihsysteme
Rad-Verleihsystem S-bike

Start für Rad-Verleihsystem S-bike: Mehr als 600 E-Bikes, mehr als 60 Stationen

[Informationsverbund, Presseaussendung]
von A.D.

Ab Montag geht das neue Rad-Verleihsystem S-bike in der Stadt Salzburg in Betrieb. Die Räder können an fixen Stationen ausgeliehen und nach der Fahrt an jeder beliebigen Station zurückgegeben werden.

Schon vor 15 Jahren gab es die Idee, in Salzburg ein Rad-Verleihsystem mit Stationen zum unkomplizierten Ausleihen von Rädern für kurze Wegstrecken zu etablieren. Mehrere Anläufe sind in der Vergangenheit gescheitert. Vor zwei Jahren wurde ein weiterer Versuch unternommen, das Projekt aufzusetzen. Und siehe da: Ab Montag wird es umgesetzt. Das Bike-Sharing-System S-bike nimmt seinen Betrieb auf. Im ersten Schritt stehen rund 200 S-bikes zur Verfügung. Bis Ende des Jahres werden alle 65 Stationen und mehr als 600 Räder schrittweise in Betrieb genommen. Damit bekommt Salzburg das modernste E-Bike-Sharing-System in ganz Österreich.

Schnöll: „Zum Umstieg bewegen“

Das Land Salzburg, die Stadt Salzburg und der Salzburger Verkehrsverbund investieren jährlich rund 1,2 Millionen Euro in Ausbau und Betrieb des Systems.

Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll betont: „Die erste und letzte Meile ist oft der entscheidende Faktor, ob der Umstieg zum öffentlichen Verkehr gelingt. Mit der Einführung von S-bike schaffen wir nun einen weiteren wichtigen Schritt, um der Salzburger Bevölkerung einen umfangreichen Mobilitätsmix zur Verfügung zu stellen. Neben dem günstigsten Angebot österreichweit und gut ausgebauten Linien im Stadt- und Regionalverkehr setzen wir mit diesem Bike-Sharing-Angebot einen weiteren Meilenstein, um die Menschen zum Umstieg zu bewegen und damit die Mobilitätswende voranzutreiben“

Stationen an allen wichtigen Punkten

Das neue Bike-Sharing-System bietet eine flexible und klimafreundliche Möglichkeit für die Mobilität in der Stadt Salzburg. Davon profitieren vor allem Bewohnerinnen und Bewohner, Studierende und Pendlerinnen und Pendler. Denn durch die Einbindung in den öffentlichen Verkehr bietet S-bike eine besonders attraktive Lösung für die erste und letzte Meile. Die Stationen wurden aus diesem Grund besonders an Knotenpunkten entlang der Hauptverkehrsachsen, an Bahnhöfen und Uni-Standorten sowie in der Innenstadt und den Stadtgrenzen geplant.

Rückgabe an jeder beliebigen Station

S-bike wird gemeinsam durch das Land Salzburg, die Stadt Salzburg und den Salzburger Verkehrsverbund als stationsbasiertes System umgesetzt. Die Räder können an fixen Stationen ausgeliehen und nach der Fahrt an jeder beliebigen Station zurückgegeben werden. S-bike setzt vollständig auf E-Bikes und bringt die neueste verfügbare Generation an E-Bikes nach Salzburg. Für Nutzerinnen und Nutzer bringen die E-Bikes zahlreiche Vorteile. So wird die Reichweite deutlich erhöht und mit geringerer Anstrengung können auch längere Strecken zurückgelegt werden. Zudem profitieren auch Menschen mit eingeschränkter Fitness vom neuen System. Die S-bikes verfügen über praktische Körbe vorne und hinten am Rad, jedes zehnte Rad ist mit einem Kindersitz ausgestattet.

Schrittweise Umsetzung soll reibungslosen Start garantieren

Zum Start stehen bereits ein Großteil der Stationen und rund 200 S-bikes zur Verfügung. Bis Ende des Jahres werden alle 65 Stationen und mehr als 600 Räder schrittweise in Betrieb genommen. Stadt Salzburg, Land Salzburg und der Salzburger Verkehrsverbund setzen dabei auf das in vielen europäischen Städten bereits bewährte System des Anbieters Lime.

So funktioniert‘s

Mit S-bike wird die Mobilität in der Stadt noch einfacher und flexibler. Und das rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr. Alle Schritte vom Finden der Stationen über die Buchung bis zur Rückgabe der S-bikes erfolgen bequem über die wegfinder App. Damit ist das Ausleihen besonders einfach: wegfinder App öffnen und die gewünschte Station suchen, QR-Code am S-bike scannen und die Fahrt starten. Für die Rückgabe muss das S-bike an einer beliebigen Station abgestellt werden, anschließend kann die Fahrt in der App beendet werden. Mittels Foto vom S-bike wird sichergestellt, dass dieses in den vorgesehenen Bereichen abgestellt wurde.

Gratis testen mit wegfinder App

Im Normaltarif werden für eine Fahrt 3 Euro je angefangener 30 Minuten verrechnet. Die Bezahlung erfolgt automatisch über die in der App gewählte Zahlungsart. Nutzerinnen und Nutzer eines Klimatickets oder einer S-bike Jahreskarte können ihre Karte direkt in der App hinterlegen und erhalten die ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos. Jede weitere halbe Stunde wird zum reduzierten Tarif mit 1,50 Euro verrechnet. Die Räder können maximal vier Stunden ausgeliehen werden. Mit dem Aktionscode „ILIKESBIKE“ können die S-bikes zum Start zwei Mal 30 Minuten kostenlos getestet werden. Dafür muss der Code lediglich in der wegfinder App eingegeben und aktiviert werden.

Für Alltagswege gut nutzbar

Verkehrsstadträtin Anna Schiester sagt: „Ich finde S-bike vor allem praktisch: Man kommt am Bahnhof an, steigt aus dem Bus oder Obus aus und kann für den letzten Weg einfach aufs Rad wechseln. Oder man braucht spontan ein Rad für einen Termin in der Stadt. Genau für solche Alltagswege sind die S-bikes gedacht. Dass es gleich mehr als 600 E-Bikes an über 60 Stationen gibt, macht das Angebot wirklich gut nutzbar.“

Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl ergänzt: „Mit dem S-bike bekommt Salzburg ein Bike-Sharing-System, auf das viele Menschen schon gewartet haben. Es ist ein tolles Angebot für Stadtbewohner und Pendler, die flexibel entscheiden, welche Strecken sie mit dem Rad zurücklegen wollen.

Einbindung in das Öffi-Gesamtsystem

SVV-Geschäftsführer Johannes Gfrerer schildert: „Das Besondere an S-bike ist die Einbindung in das Öffi-Gesamtsystem. Neben Bus und Bahn sind jetzt auch Fahrräder Teil der öffentlichen Verkehrsmittel im Bundesland Salzburg. Wichtig war uns auch die Einbindung in die bestehende Öffi-App wegfinder, in der das Klimaticket hinterlegt werden kann und damit automatisch die ersten 30 Minuten gratis sind.“

Weitere Ausbauschritte geplant

Mit der Inbetriebnahme der mehr als 60 Stationen wird heuer die erste Phase abgeschlossen sein. Langfristig ist eine Erweiterung des Systems auf bis zu 100 Standorte im Stadtgebiet vorgesehen. Zusätzlich sind weitere Stationen in den Umlandgemeinden in Planung, damit der Umstieg auf das Rad noch attraktiver und einfacher wird.

Pressemeldung Land Salzburg